Der "echte Norden" auf Platz 2 der Länderslogans

Die Marketing-Masterarbeit eines CAU-Absolventen belegt: Der „echte Norden“ kommt gut an

Vor knapp zwei Jahren sorgte der Slogan «Schleswig-Holstein. Der echte Norden» bundesweit für Aufregung und heftige Diskussionen. Selbst die „Süddeutsche Zeitung“ widmete sich dem Thema auf Seite 1, nachdem sich Niedersachsen düpiert und Mecklenburg-Vorpommern ausgegrenzt fühlte. Während der Claim unter Politikern nach wie vor für hitzige Debatten sorgt – und damit den Bekanntheitsgrad stetig steigert – ist nun immerhin eines klar: aus wissenschaftlicher Sicht ist der „echte Norden“ ohne Wenn und Aber eine erfolgreiche Ländermarke.

Denn: Der Slogan werde auch in anderen Bundesländern als authentisch empfunden. Dies erläuterte der ehemalige Kieler Masterstudent Yannik Tönnemann (26), der Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute am Rande der Kieler Woche über das Ergebnis seiner 80 Seiten starken Masterarbeit über acht Slogans von acht Bundesländern informierte. Begleitet wurde der Kieler Masterabsolvent, der in Hamburg arbeitet, von seinem ehemaligen Professor und Marketing-Spezialisten Dr. Stefan Hoffmann von der Kieler Christian-Albrechts-Universität.

Nach den Untersuchungen der Arbeit landete der 2013 eingeführte «Der echte Norden»-Slogan beim Aspekt Authentizität an zweiter Stelle hinter Baden-Württemberg («Wir können alles. Außer Hochdeutsch»). Beim Kriterium Originalität kam er auf Rang drei nach Baden-Württemberg und dem Saarland («Saarland. Großes entsteht im Kleinen»).

Mehr lesen